Gemeinsam im Eis

 In Ausbildung, Echinger See, Schnelleinsatzgruppe (SEG)

bzw. auf dem Eis fanden sich am Donnerstag den 19.01. die Helfer der Wasserwacht und der Feuerwehr Eching zusammen. Hintergrund war – passend zur Witterung –  das Durchführen einer gemeinsamen Übung zum Thema „Eisrettung“. Nach einer theoretischen Einweisung, welche vor Ort in der Babybucht des Echinger Sees erfolgte, ging es für die Männer um Wasserwachtvorstand Julian Lindermeier und Feuerwehrzugführer Florian Lugauer an die Praxis.

 

So wurde ein „Übungsopfer“ mit einem Trockentauchanzug ausgerüstet und mit einer Leinensicherung versehen. Zur Simulation des Ernstfalls musste auf Grund der lang anhaltenden Kälte eine Kettensäge zum Einsatz kommen, um eine Einstiegsöffnung zu schaffen und ein Einbrechen in das Eis nachzustellen. ACHTUNG: Wir möchten an dieser Stelle darauf hinweisen, dass das Betreten der Eisflächen dennoch als lebensgefährlich anzusehen ist. Eine eingehende Inspektion der Seeoberfläche ergab, dass diese nicht komplett zugefroren ist und eine gänzliche Tragfähigkeit des Eises nicht gegeben ist. Auf Grund des derzeit eintretenden Tauwetters raten wir dringend dazu, von einem Betreten der Eisflächen generell abzusehen.

 

In der Folge wurde der Patient von verschiedenen Trupps unter Vornahme unterschiedlicher Geräte wie Steckleiter, Schlauchboot mit Eisrettungsschlitten oder aufblasbarem Eisrettungsgerät gerettet.   Nach etwa 2 Stunden und vielen neuen Erfahrungen wurde die Öffnung im Eis verschlossen sowie gekennzeichnet und „Übungsende“ befohlen. Die gemeinsame Nachbesprechung erfolgte nach dem Wiederherstellen der Einsatzbereitschaft im Gerätehaus der Feuerwehr. Georg Geil, 2. Feuerwehrkommandant und Übungsteilnehmer, dankte den Anwesenden für ihr Engegement und konstatierte stellvertretend für alle Beteiligten: „Eine echt gute Sache die heutige Übung“.       

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