Unterstützung für die kommende Saison

Erneut freuen wir uns über Zuwachs in unserem Team für den Seedienst. Sechs Mitglieder aus Jugend und Aktiven konnten den San-Kurs erfolgreich abschließen.

Der San-Kurs gehört zu den wichtigsten Ausbildungen für den aktiven Dienst und ist mit ca. sieben Wochenenden einer der „großen Brocken“ in der Grundausbildung der Wasserwacht.

Neben der theoretischen Ausbildung wie dem anatomischen Aufbau des Körpers, Krankheitsbilder und Symptome, wird auch sehr viel Wert auf den praktischen Teil gelegt. Im Vordergrund stehen dabei die optimale Patientenbetreuung und lebensrettende Sofortmaßnahmen.

Wir gratulieren zu den bestandenen Prüfungen des Sanitätshelfers und Fachsanitäters und freuen uns auf Unterstützung im Seedienst an unseren beiden Gewässern.

Sieben neue Sanitätshelfer

Vergangenes Wochenende konnten wir wieder sieben neue Sanitätshelfer in unserer Mannschaft begrüßen.

Der San-Kurs gehört zu den wichtigsten Ausbildungen für den aktiven Dienst der Wasserwacht und ist mit ca. sieben Wochenenden einer der „großen Brocken“ in der Grundausbildung der Wasserwacht.

Neben der theoretischen Ausbildung wie dem anatomischen Aufbau des Körpers und Krankheitsbildern und Symptomen, wird auch sehr viel Wert auf den praktischen Teil gelegt. Im Vordergrund stehen dabei die optimale Patientenbetreuung und lebensrettende Sofortmaßnahmen.

Wir gratulieren zu den bestandenen Prüfungen zum Sanitätshelfer und zum Fachsanitäter und freuen uns auf viel Engagement in der kommenden Saison.

Vermisstensuche am Hollerner See

Montag Abend gegen 19:00 rückten die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Eching, der Wasserwacht Freising und der Wasserwacht Eching zur Vermisstensuche am Hollerner See aus. Bei diesem Training für den Ernstfall wurden im Vorfeld vier Mimen und zwei Puppen auf dem Gelände versteckt. Ziel der Übung war es, mit geringsten Informationen in der Lagemeldung den Einsatz aufzubauen und abzuwickeln. Die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Wasserwacht klappte wie immer vorbildlich und reibungslos. Das Übungsziel wurde erreicht und es konnten wertvolle Erkenntnisse für den Ernstfall erlangt werden.

Unterstützend für die Übungsleitung im Einsatz der Kater Freising 13/2.

Im Übungseinsatz der:

  • Florian Eching 40/1
  • Florian Eching 30/1
  • Florian Eching 55/1
  • Wasserwacht Freising 91/1
  • Wasserwacht Freising 99/1
  • Wasserwacht Eching 91/1
  • Wasserwacht Eching 99/1
  • Wasserwacht Eching 99/3

Wir danken allen Teilnehmenden Einsatzkräften und freuen uns auf zukünftige Übungen.

Neue Führungskräfte für die Kreiswasserwacht Freising

Am vergangenen Wochenende nahmen am Hollerner See unter der Leitung von Julian Lindermeier acht junge Einsatzkräfte an den Lehrgängen Führen im Einsatz I&II teil. Hierbei wurden im Teil I, dem Truppführer, die Grundlagen der allgemeinen taktischen Führung im Wasserrettungsdienst vermittelt. Im Teil II absolvierten die Teilnehmer die Ausbildung zum Wachleiter.

Wir gratulieren allen Teilnehmern zur bestandenen Prüfung und wünschen allzeit Geschick und einen Kühlen Kopf.

Jugendwochenende mit Halloweenparty am Schliersee

Am letzten Wochenende im Oktober fuhr die Jugend der Wasserwacht Eching an den Schliersee. Dabei ging es nicht nur um jede Menge Spaß und eine Halloweenparty, sondern auch darum, Wasserwachtswissen zu vertiefen und Neues zu lernen. Trotzdem kamen die ersten beiden Punkte natürlich nicht zu kurz!

Noch am ersten Abend konnten die Kids spielerisch in Teams beweisen, was aus Gruppenstunden, Übungen und Ausflügen so hängen geblieben ist. „Wer hat das Rote Kreuz gegründet? Und wann war das nochmal?“ Außerdem wurden Baderegeln gemalt und erraten (welche ist das wohl nochmal auf dem Bild?) und natürlich die obligatorischen, spontanen Gedichte geschrieben.

Gleich am nächsten Tag wurde dann fleißig geübt, was noch nicht so ganz geklappt hat und natürlich ganz neue Dinge. Auch unsere Jüngsten können jetzt schon einen Puls fühlen und sogar mit der Blutdruckmanschette den Blutdruck messen! Es gab jede Menge Platzwunden zu verbinden – natürlich mit einem Druckverband – bewusstlose Betreuer in die stabile Seitenlage zu bringen und Notrufe abzusetzen. Nach all der Lernerei und den vielen Übungen war dann natürlich noch genug Spaß für ein paar Spiele und die große Halloweenparty am Abend. Der Kreativität für die Verkleidungen waren keine Grenzen gesetzt und die Betreuer gruselten sich vor Mördern, Clowns und der kompletten Besatzung aus Alice im Wunderland, natürlich mit blutverschmierter Alice.

Am nächsten Morgen war es dann so weit, die Kinder konnten beweisen, was sie alles gelernt hatten und retteten insgesamt sechs Verletze nach einem schweren Autounfall! Und das mit großem Erfolg, immerhin haben alle überlebt und neben dem ein oder anderen Hobby der Patienten, konnte der eintreffende Notarzt dann auch Vitalwerte und Unfallhergang auf den Patientenprotokollen finden. Großes Lob!

Damit endete dann das Wochenende am Schliersee auch schon und die Koffer mussten wieder gepackt werden. Es waren sich aber alle einig, nächstes Halloween kommt bestimmt und davor noch eine Weihnachtsfeier, jede Menge Gruppenstunden und der ein oder andere Ausflug, auf den man sich freuen kann.

(Autorin: Elisa Rodepeter, WW-Jugendgruppenleiterin)

Wasserwachtsnachwuchs übernimmt Aufgaben der SEG

Am Wochenende 8./9. September trafen sich acht Kinder der Jugendwasserwacht im Alter von 15 bis 17 Jahren im BRK für den ersten Versuch einer Jugend SEG. SEG bedeutet Schnelleinsatzgruppe und wird bei Unfällen an und im Fließgewässer sowie bei unbesetzten Badeseen der Region alarmiert. Jeweils vier Jugendliche gingen als ein Team zusammen und bekamen einen SEG-Betreuer, der ihnen als Berater zur Seite stand und bei Gefahr eingreifen hätte können. Innerhalb der Gruppe wählten die Kinder einen SEG-Führer, der die Koordination des Teams, den Kontakt zur Leitstelle über Funk und die Navigierung zum Einsatzort übernahm.

Durch viel Theorie am Samstagvormittag verschafften sich die Jugendlichen einen Überblick an relevanten Themengebieten und eigneten sich ein Grundwissen an. Dazu zählte Erste Hilfe, das SEG-Auto, Digitalfunk um sich zu verständigen, die Arbeit eines Rettungstauchers und das Vorgehen bei einem Einsatz.

Am späten Nachmittag war es dann schließlich soweit. Die Jugend-SEGler konnten ihr Wissen bei einem nachgestellten Szenario von zwei vermissten Personen am Echinger Badesee testen. Nach einer typischen Chaos-Phase arbeiteten sie sich als Team voran. Beide vermissten Personen wurden gefunden und richtig behandelt.

Es gab eine kleine Nachbesprechung des Einsatzes nach einem stärkenden Abendessen, damit unser Nachwuchs das nächste Mal besser handeln kann. Positive wie negative Punkte wurden von den Jugendlichen als auch von uns als Einsatzleiter, Beobachter und SEG-Betreuer angesprochen und Verbesserungen vorgeschlagen.

Nach einem Filmabend gingen die Jugendlichen etwas nervös im Lehrsaal des BRKs schlafen und wurden um 2Uhr morgens für den zweiten Einsatz wieder geweckt. Etwas schläfrig aber dennoch ohne Murren wurden sie zum Einsatzort gefahren: Eine ausufernde Jugendfeier am Hollerner See mit vermisster Person. Die Jugendlichen nahmen sich die Anmerkungen der Nachbesprechung sehr zu Herzen und handelten ruhig und überlegt. Die Betreuer und Organisatoren waren sehr begeistert, wie schnell die Kinder die angesprochenen Punkte der Nachbesprechung umsetzten.

Am nächsten Morgen ging es nach der Nachbesprechung der Nachtübung weiter mit etwas Theorie und praktischer Übung der Reanimation weiter. Mitten drin mussten die Kinder wieder auf einen Einsatz: Person treibt in der Isar. Alle Jugendlichen waren aufgeregt, denn ins Fließgewässer durften sie bis jetzt noch nie.

Nach erfolgreicher Navigation an den Zielort und mehrfache Lageeinschätzung und Begutachtung wurde die SEG schlussendlich abbestellt, denn es handelte sich nur um einen abgetriebenen Baumstamm. Große Enttäuschung bei der Jugend-SEG und Sätze wie „Dürfen wir trotzdem ins Wasser“ fielen. Dennoch mussten sie ohne Erfolgserlebnis wieder zurückfahren – wie so oft im realen Einsatzfall auch.

Ein letzter inszenierter Unfall ereignete sich am Nachmittag am Hollerner See – Gaskatuschenexplosion in Wassernähe; mehrere Verletzte. Nachdem sie eine bewusstlose Person und 3 mittel- bis schwerverletzte Personen fanden, mussten sie mit wenig Personal sowie Material alle gleichzeitig versorgen. Bei einem Verletzten setzte schlussendlich der Herzschlag aus und die praktische Übung der Reanimation musste angewandt werden. Um es ihnen zum Abschluss noch etwas zu erschweren wurde ein penetrantes RTL III-Fernsehteam von uns gespielt, die die Helfer auch von den Patienten abschirmen mussten.

Somit ging das Wochenende mit viel Spaß und sehr viel Wissen zu Ende. Die Kinder waren begeistert und möchten am liebsten eine ganze Woche Jugend-SEG spielen. Das wird es aus organisatorischen und personellen Gründen leider nicht geben, aber die Planung für nächstes Jahr hat bereits mit vielen neuen Ideen begonnen.

Zwei neue Wasserretter für die Wasserwacht Eching

Jopsephine Naase und Richard Seidl besuchten den einwöchigen Lehrgang „Wasserretter“ bei der Wasserwacht Ingolstadt.

Neben theoretischen Inhalten standen vor allem Praxistraining und Einsatzübungen auf dem Lehrplan. So wurde der Umgang mit der persönlichen Schutzausrüstung, weiteren Rettungsmitteln und die Zusammenarbeit mit anderen Ortsgruppen trainiert.

Unter Realbedingungen wurden dann diverse Einsatzszenarien abgearbeitet, vorrangig die Rettung „Ertrinkender“ aus Gewässern mit anschließender Erstversorgung an Land.

Nach bestandener Theorie- und Praxisprüfung sind beide nun vollwertige Einsatzkräfte und können neben dem Wachdienst an unseren Seen nun auch die Schnelleinsatzgruppe tatkräftig unterstützen und haben den Grundstein für weiterführende Ausbildungen in der Wasserwacht gelegt.

An dieser Stelle noch einmal „Herzlichen Glückwunsch!“ an beide und ein Dank an die Wasserwacht Ingolstadt für die Veranstaltung des Lehrgangs!

Sommer, Sonne, Freibadspaß

Zeltlager der Wasserwacht Eching bei unseren Freunden aus Allersberg

Das vierte Jahr in Folge schlugen 23 Kinder der Wasserwacht Eching gemeinsam mit ihren Betreuern am ersten Sommerferientag im Freibad der Wasserwacht Allersberg für die nächsten fünf Tage ihre Zelte auf.

Nachdem alles aufgebaut und die Zelte bezogen waren, durften sich alle im kühlen Nass erfrischen und die ersten Mutigen sprangen sogar schon vom 10 Meter Turm. Der Abend endete mit dem aufregenden Geländespiel „Reise nach Indien“.

Am nächsten Tag stand ein Besuch des Abenteuerwalds Enderndorf an. Das Highlight des Hochseilgartens ist der 560m lange Flying Fox über den Igelsbachsee, der unseren Ausflug krönte. Einem kurzen, heftigen Gewitter am Abend trotzten wir und schlossen den Tag mit einigen Runden „Die Werwölfe von Düsterwald“ ab.

Nachdem sich am nächsten Tag alle beim Soccer Golf ausgetobt hatten, bekamen wir abends Besuch vom Pizzabäcker Markus. Nach einem kleinen Wettkampf, wer von zwei Teams die bessere Pizza bäckt, durfte jeder eine Pizza nach Belieben belegen und im Holzofen backen. Im Anschluss an das leckere Abendessen spielten wir sowohl das „Eisschollen-Spiel“ als auch weitere Runden „Werwolf“.

Den nächsten und wohl heißesten Tag des Jahres verbrachten wir im Freibad mit Schwimmen, Planschen und Springen sowie einem Zirkeltraining, bei dem die Kinder vier Stationen durchliefen: Erste Hilfe, Funken, Geschichte des Roten Kreuzes und Gestalten einer eigenen Tasche. Abends wurde gegrillt und nach etlichen „Werwolf“-Runden und Singen am Lagerfeuer verbrachten wir die letzte Nacht in unseren Feldbetten.

Am letzten Tag hieß es für uns Koffer packen und Zelte abbauen. Nachdem aber auch dies in großartiger Zusammenarbeit gemeistert war, sprangen wir vor der Heimfahrt ein letztes Mal ins Allersberger Freibad.

Nach einer kurzen Feedback-Runde waren sich alle einig: Wir hatten wieder eine super Zeit zusammen und freuen uns schon auf das nächste Jahr. Dann vielleicht sogar einen Tag länger.

(Autorin: Elli Hendel, WW-Jugendgruppenleiterin)

Polizeihundestaffel zu Gast

Beamte der Polizeihundestaffel des Polizeipräsidiums München besuchten vor kurzem die Wasserwacht Eching – mit dabei sieben ausgebildete Diensthunde oder solche, die sich noch in Ausbildung befinden.

Da es für die Polizeihundestaffel verschiedenste Szenarien gibt, die einen Einsatz sowohl am bzw. auch auf dem Wasser erfordern, ist es notwendig, insbesondere die Diensthunde darauf vorzubereiten.

Also wurden die Vierbeiner im Rahmen von einigen Fahrten auf verschiedenen Booten auf dem Echinger See an die neue Umgebung gewöhnt. Mit der Zeit gewannen die Hunde auch sichtlich Freude am Geschehen.

Auch Einsatzszenarien wurden erprobt: So mussten sich die Tiere vom Boot aus ins kühle Nass begeben, um von dort ans Ufer zu schwimmen. Dort wartete schon ein „Störer“ im Schutzanzug, der von den Hunden durch Bisse in Arme und Beine gestellt wurde. Nachdem dies wiederholt problemlos klappte und die Tiere ihr Können unter Beweis gestellt hatten, genossen die Teilnehmer noch ein wenig das perfekte Wetter, ehe es in den verdienten Feierabend ging.

Die organisationsübergreifende Übung war auf jeden Fall ein voller Erfolg!

Die Wasserwacht Eching bedankt sich hiermit nochmal herzlich für den abwechslungsreichen und spannenden Übungstag!

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