Lehrgang Bootsdienst mit Prüfung

Dem einen oder anderen aufmerksamen Beobachter der Echinger Badeseen wird bestimmt der vermehrte Bootsbetrieb in den letzten Monaten aufgefallen sein. Erfreulicherweise haben wir erneut Zuwachs unter unseren Bootsführern bekommen und durften sie zu einem Lehrgang bei uns begrüßen.

Die Theorie Ausbildung umfasste neben dem Lehrstoff des „zivilen“ Motorbootführerscheins „Binnen“ auch Einsatz bezogene Inhalte der Wasserrettung und Knotenkunde. Die Anwärter nahmen sowohl an klassischen Präsenz Terminen als auch an Unterricht in form eines E-Learnings teil. Zusätzlich durften Maxi Schaller und Severin Lindermeier als angehende Ausbilder ihr Können in der Lehre unter Beweis stellen und verfeinern.

Den weit größeren Teil der Ausbildung nahm natürlich die Fahrpraxis auf den eigenen Booten ein, die von den entsendenden Ortsgruppen durch eigene Ausbilder sowohl in den heimischen Gewässern als auch am Ammersee durchgeführt wurde.

Am Samstag, den 04.05.2017, trafen sich Einsatzkräfte aus den Kreiswasserwachten Fürstenfeldbruck, München, Miesbach, Landsberg/Lech und Freising zur Prüfung in Eching, darunter ca. 20 Anwärter.

Nachdem die Theorieprüfung in der BRK Rettungswache bestanden war, ging es am Hollerner See ans Eingemachte. So wurden mit den Prüfern als Besatzung diverse erforderliche Manöver gefahren und unter strengen Blicken notwendige Knoten geknüpft.

Am frühen Nachmittag war die Praxisprüfung schließlich geschafft und die Dienstführerscheine konnten ausgehändigt werden. 

Die Wasserwacht Eching gratuliert allen Prüflingen zum bestandenen Dienstführerschein und wünscht allzeit eine Hand breit Wasser unterm Kiel.

Wir bedanken uns bei allen, die Rücksicht auf unsere Ausbildung genommen haben unter anderem bei den Fischervereinen sowie der Wasserwacht Ortsgruppen für die Unterstützung. Wir freuen uns einen Beitrag zur Sicherstellung und Erhaltung der Wasserrettung beigetragen zu haben.

Einblick in den Naturschutz

Die Gruppenstunde der Echinger Wasserwachtjugend im März stand ganz im Zeichen des Naturschutzes. Mit viel handwerklichem Geschick und Kreativität entstanden aus verschiedenen Hölzern, Schilfrohren, Ziegelsteinen und Zweigen neue Brutplätze für Insekten wie Bienen, Hummeln und Mücken. Diese liebevoll gestalteten Insektenhotels – von denen natürlich auch jedes einen eigenen Namen bekommen hat – werden nun am Hollerner See aufgestellt, um so den kleinen Tierchen einen Raum zum Nisten und Überwintern zu bieten. Gleichzeitig wird dadurch die tierische und pflanzliche Artenvielfalt gefördert und wir tragen unseren Teil dazu bei, die Natur wieder ein kleines Stückchen bunter zu machen. Und natürlich sind wir schon ganz gespannt auf unsere ersten Gäste.

Für die Bereitstellung von Hölzern, Steinen und Gräsern sowie den Rohbau der Kästen möchten wir uns nochmal recht herzlich beim Wertstoffhof Neufahrn bedanken!

Kreiswettbewerb der Wasserwacht Freising

Der 24te Februar war ein spannender Tag für die Jugend der Wasserwacht Eching, denn sechs Kinder zwischen 10 und 13 nahmen am Kreiswettbewerb in Freising teil.

Da hieß es erst mal früh aufstehen, denn um 08:15 musste die Mannschaft im Freisinger Schwimmbad sein. Fünf Mädels und ein Junge traten an, um sich mit den Wasserwachten aus Neufahrn, Freising und Nandlstadt im Schwimmen, Erster Hilfe und Wasserwachts-Wissen zu messen. Auch unser Maskottchen Schwein Erika war dabei.

Alle waren sehr aufgeregt und als endlich der Startschuss zur ersten Staffel fiel, preschten die Schwimmer durch das Wasser. Beim Anschlag der letzten Schwimmerin hieß es SIEG für Eching, und als Eching dann gleich noch die zweite und dritte Staffel gewann, kannte die Begeisterung keine Grenzen.

Am Ende des schwimmerischen Teils hieß es drei mal erster und drei mal zweiter Platz für die Echinger „Meerschweinchen“. Also Gleichstand mit Neufahrn – das wird spannend!

Am Nachmittag kam dann der theoretische Teil mit Stationen zu den Themen Erste Hilfe, Wasserwacht, Eigenschaften des Blutes und Knotenkunde. Auch hier zeigte die Mannschaft, dass Sie viel gelernt hatte. Hier und da wurden zwar auch kleine Fehler gemacht, aber alle hatten Spaß und trotz der Wettbewerbssituation einen vergnüglichen Nachmittag. Der lange Tag endete mit der Siegerehrung und da wurde es nochmals richtig aufregend.

Als Eching weder beim vierten noch beim dritten Platz aufgerufen wurde, war die Freude groß, vor Allem weil alle 6 zum ersten Mal an dem Wettbewerb teilgenommen hatten. „Trommelwirbel“ – und da hieß es auch schon: Der zweite Platz geht an Eching!! Der Jubel war riesig und mit strahlenden Gesichtern nahmen die Jungs und Mädels die Silbermedaille entgegen.

Hoffentlich klappt es nächstes Jahr wieder mit der Teilnahme, und dann heißt es: Neufahrn – zieht Euch warm an!

Unterstützung für die kommende Saison

Erneut freuen wir uns über Zuwachs in unserem Team für den Seedienst. Sechs Mitglieder aus Jugend und Aktiven konnten den San-Kurs erfolgreich abschließen.

Der San-Kurs gehört zu den wichtigsten Ausbildungen für den aktiven Dienst und ist mit ca. sieben Wochenenden einer der „großen Brocken“ in der Grundausbildung der Wasserwacht.

Neben der theoretischen Ausbildung wie dem anatomischen Aufbau des Körpers, Krankheitsbilder und Symptome, wird auch sehr viel Wert auf den praktischen Teil gelegt. Im Vordergrund stehen dabei die optimale Patientenbetreuung und lebensrettende Sofortmaßnahmen.

Wir gratulieren zu den bestandenen Prüfungen des Sanitätshelfers und Fachsanitäters und freuen uns auf Unterstützung im Seedienst an unseren beiden Gewässern.

Sieben neue Sanitätshelfer

Vergangenes Wochenende konnten wir wieder sieben neue Sanitätshelfer in unserer Mannschaft begrüßen.

Der San-Kurs gehört zu den wichtigsten Ausbildungen für den aktiven Dienst der Wasserwacht und ist mit ca. sieben Wochenenden einer der „großen Brocken“ in der Grundausbildung der Wasserwacht.

Neben der theoretischen Ausbildung wie dem anatomischen Aufbau des Körpers und Krankheitsbildern und Symptomen, wird auch sehr viel Wert auf den praktischen Teil gelegt. Im Vordergrund stehen dabei die optimale Patientenbetreuung und lebensrettende Sofortmaßnahmen.

Wir gratulieren zu den bestandenen Prüfungen zum Sanitätshelfer und zum Fachsanitäter und freuen uns auf viel Engagement in der kommenden Saison.

Vermisstensuche am Hollerner See

Montag Abend gegen 19:00 rückten die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Eching, der Wasserwacht Freising und der Wasserwacht Eching zur Vermisstensuche am Hollerner See aus. Bei diesem Training für den Ernstfall wurden im Vorfeld vier Mimen und zwei Puppen auf dem Gelände versteckt. Ziel der Übung war es, mit geringsten Informationen in der Lagemeldung den Einsatz aufzubauen und abzuwickeln. Die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Wasserwacht klappte wie immer vorbildlich und reibungslos. Das Übungsziel wurde erreicht und es konnten wertvolle Erkenntnisse für den Ernstfall erlangt werden.

Unterstützend für die Übungsleitung im Einsatz der Kater Freising 13/2.

Im Übungseinsatz der:

  • Florian Eching 40/1
  • Florian Eching 30/1
  • Florian Eching 55/1
  • Wasserwacht Freising 91/1
  • Wasserwacht Freising 99/1
  • Wasserwacht Eching 91/1
  • Wasserwacht Eching 99/1
  • Wasserwacht Eching 99/3

Wir danken allen Teilnehmenden Einsatzkräften und freuen uns auf zukünftige Übungen.

Neue Führungskräfte für die Kreiswasserwacht Freising

Am vergangenen Wochenende nahmen am Hollerner See unter der Leitung von Julian Lindermeier acht junge Einsatzkräfte an den Lehrgängen Führen im Einsatz I&II teil. Hierbei wurden im Teil I, dem Truppführer, die Grundlagen der allgemeinen taktischen Führung im Wasserrettungsdienst vermittelt. Im Teil II absolvierten die Teilnehmer die Ausbildung zum Wachleiter.

Wir gratulieren allen Teilnehmern zur bestandenen Prüfung und wünschen allzeit Geschick und einen Kühlen Kopf.

Jugendwochenende mit Halloweenparty am Schliersee

Am letzten Wochenende im Oktober fuhr die Jugend der Wasserwacht Eching an den Schliersee. Dabei ging es nicht nur um jede Menge Spaß und eine Halloweenparty, sondern auch darum, Wasserwachtswissen zu vertiefen und Neues zu lernen. Trotzdem kamen die ersten beiden Punkte natürlich nicht zu kurz!

Noch am ersten Abend konnten die Kids spielerisch in Teams beweisen, was aus Gruppenstunden, Übungen und Ausflügen so hängen geblieben ist. „Wer hat das Rote Kreuz gegründet? Und wann war das nochmal?“ Außerdem wurden Baderegeln gemalt und erraten (welche ist das wohl nochmal auf dem Bild?) und natürlich die obligatorischen, spontanen Gedichte geschrieben.

Gleich am nächsten Tag wurde dann fleißig geübt, was noch nicht so ganz geklappt hat und natürlich ganz neue Dinge. Auch unsere Jüngsten können jetzt schon einen Puls fühlen und sogar mit der Blutdruckmanschette den Blutdruck messen! Es gab jede Menge Platzwunden zu verbinden – natürlich mit einem Druckverband – bewusstlose Betreuer in die stabile Seitenlage zu bringen und Notrufe abzusetzen. Nach all der Lernerei und den vielen Übungen war dann natürlich noch genug Spaß für ein paar Spiele und die große Halloweenparty am Abend. Der Kreativität für die Verkleidungen waren keine Grenzen gesetzt und die Betreuer gruselten sich vor Mördern, Clowns und der kompletten Besatzung aus Alice im Wunderland, natürlich mit blutverschmierter Alice.

Am nächsten Morgen war es dann so weit, die Kinder konnten beweisen, was sie alles gelernt hatten und retteten insgesamt sechs Verletze nach einem schweren Autounfall! Und das mit großem Erfolg, immerhin haben alle überlebt und neben dem ein oder anderen Hobby der Patienten, konnte der eintreffende Notarzt dann auch Vitalwerte und Unfallhergang auf den Patientenprotokollen finden. Großes Lob!

Damit endete dann das Wochenende am Schliersee auch schon und die Koffer mussten wieder gepackt werden. Es waren sich aber alle einig, nächstes Halloween kommt bestimmt und davor noch eine Weihnachtsfeier, jede Menge Gruppenstunden und der ein oder andere Ausflug, auf den man sich freuen kann.

(Autorin: Elisa Rodepeter, WW-Jugendgruppenleiterin)

Wasserwachtsnachwuchs übernimmt Aufgaben der SEG

Am Wochenende 8./9. September trafen sich acht Kinder der Jugendwasserwacht im Alter von 15 bis 17 Jahren im BRK für den ersten Versuch einer Jugend SEG. SEG bedeutet Schnelleinsatzgruppe und wird bei Unfällen an und im Fließgewässer sowie bei unbesetzten Badeseen der Region alarmiert. Jeweils vier Jugendliche gingen als ein Team zusammen und bekamen einen SEG-Betreuer, der ihnen als Berater zur Seite stand und bei Gefahr eingreifen hätte können. Innerhalb der Gruppe wählten die Kinder einen SEG-Führer, der die Koordination des Teams, den Kontakt zur Leitstelle über Funk und die Navigierung zum Einsatzort übernahm.

Durch viel Theorie am Samstagvormittag verschafften sich die Jugendlichen einen Überblick an relevanten Themengebieten und eigneten sich ein Grundwissen an. Dazu zählte Erste Hilfe, das SEG-Auto, Digitalfunk um sich zu verständigen, die Arbeit eines Rettungstauchers und das Vorgehen bei einem Einsatz.

Am späten Nachmittag war es dann schließlich soweit. Die Jugend-SEGler konnten ihr Wissen bei einem nachgestellten Szenario von zwei vermissten Personen am Echinger Badesee testen. Nach einer typischen Chaos-Phase arbeiteten sie sich als Team voran. Beide vermissten Personen wurden gefunden und richtig behandelt.

Es gab eine kleine Nachbesprechung des Einsatzes nach einem stärkenden Abendessen, damit unser Nachwuchs das nächste Mal besser handeln kann. Positive wie negative Punkte wurden von den Jugendlichen als auch von uns als Einsatzleiter, Beobachter und SEG-Betreuer angesprochen und Verbesserungen vorgeschlagen.

Nach einem Filmabend gingen die Jugendlichen etwas nervös im Lehrsaal des BRKs schlafen und wurden um 2Uhr morgens für den zweiten Einsatz wieder geweckt. Etwas schläfrig aber dennoch ohne Murren wurden sie zum Einsatzort gefahren: Eine ausufernde Jugendfeier am Hollerner See mit vermisster Person. Die Jugendlichen nahmen sich die Anmerkungen der Nachbesprechung sehr zu Herzen und handelten ruhig und überlegt. Die Betreuer und Organisatoren waren sehr begeistert, wie schnell die Kinder die angesprochenen Punkte der Nachbesprechung umsetzten.

Am nächsten Morgen ging es nach der Nachbesprechung der Nachtübung weiter mit etwas Theorie und praktischer Übung der Reanimation weiter. Mitten drin mussten die Kinder wieder auf einen Einsatz: Person treibt in der Isar. Alle Jugendlichen waren aufgeregt, denn ins Fließgewässer durften sie bis jetzt noch nie.

Nach erfolgreicher Navigation an den Zielort und mehrfache Lageeinschätzung und Begutachtung wurde die SEG schlussendlich abbestellt, denn es handelte sich nur um einen abgetriebenen Baumstamm. Große Enttäuschung bei der Jugend-SEG und Sätze wie „Dürfen wir trotzdem ins Wasser“ fielen. Dennoch mussten sie ohne Erfolgserlebnis wieder zurückfahren – wie so oft im realen Einsatzfall auch.

Ein letzter inszenierter Unfall ereignete sich am Nachmittag am Hollerner See – Gaskatuschenexplosion in Wassernähe; mehrere Verletzte. Nachdem sie eine bewusstlose Person und 3 mittel- bis schwerverletzte Personen fanden, mussten sie mit wenig Personal sowie Material alle gleichzeitig versorgen. Bei einem Verletzten setzte schlussendlich der Herzschlag aus und die praktische Übung der Reanimation musste angewandt werden. Um es ihnen zum Abschluss noch etwas zu erschweren wurde ein penetrantes RTL III-Fernsehteam von uns gespielt, die die Helfer auch von den Patienten abschirmen mussten.

Somit ging das Wochenende mit viel Spaß und sehr viel Wissen zu Ende. Die Kinder waren begeistert und möchten am liebsten eine ganze Woche Jugend-SEG spielen. Das wird es aus organisatorischen und personellen Gründen leider nicht geben, aber die Planung für nächstes Jahr hat bereits mit vielen neuen Ideen begonnen.

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